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Attacken auf unser Immunsystem

 

Ein gut funktionierendes Immunsystem ist ein Geschenk.

 

Leider werden wir nicht alle gleichermaßen mit einer gut funktionierenden Abwehr ausgestattet. Genetische Faktoren, Umweltbelastungen und auch emotionale Stressfaktoren haben bereits in der frühesten Entwicklungsphase Einfluss auf die Entwicklung der Immunfunktion. Zu wissen, was in den körpereigenen Zellen abläuft, bringt Vorteile bei der gezielten Anwendung von stärkenden Maßnahmen. Während sportliche Aktivitäten sowie eine bei Bedarf individuell angepasste und ausgewogene Ernährung und die Vermeidung einer Überbelastung mit Schadstoffen als Präventionsformen durchaus sinnvoll sind, können einige Präparate die Situation verschlechtern. Nahrungsergänzungen, Tees und auch Medikamente sind nicht immer und für jeden geeignet, auch wenn die Werbung vielversprechend klingt. Das cellgetic-Ziel ist es, die persönliche Situation zu betrachten und eine gesunde Zellfunktion zu erhalten.

Viren und Bakterien

Sie sind überall, sie sind mikroskopisch klein und wir alle bekommen sie mehrmals im Leben zu spüren. Ein gesundes Immunsystem kann viele Erreger abwehren und ein gut trainiertes Immunsystem reagiert schneller auf die fiesen Angreifer. Trotzdem gelingt es einigen der aggressiven Microzellen in den Organismus einzudringen, sich einzunisten und zu vermehren. Der Unterschied zwischen Viren und Bakterien liegt in deren Lebensfähigkeit. Bakterien verfügen über einen eigenen Organismus und bieten daher Angriffspunkte, um deren Vermehrung durch den gezielten Einsatz von Wirkstoffen, die in den Zellstoffwechsel der Bakterien eingreifen, zu stoppen. Einmal besiegt, kann der Heilungsprozess beginnen und das geschädigte Gewebe kann sich regenerieren. Viren nutzen dagegen den Wirtsorganismus, um ihre Zellinformation zu hinterlassen. Ihnen ist es möglich ein Leben lang im menschlichen oder tierischen Organismus zu bleiben und das Immunsystem dauerhaft zu belasten. Die Häufigkeit und Belastbarkeit des Immunsystems entscheidet über die Auswirkungen auf den Organismus und mögliche Schäden.

 

Achtsamkeit Zuhause und auf Reisen

Auf Hygiene und Sauberkeit achten.

Bei Verdacht auf einen Befall mit Parasiten sofort handeln.

Methoden wählen, die so wenig wie möglich der eigenen Gesundheit zusätzlich schaden.

Ruhe bewahren. Die Infektionsrisiken für schwere Erkrankungen sind oftmals gering. Hautwunden heilen mit der richtigen Pflege.

Nach einem Urlaub mit Verdacht auf unerwünschte Mitbringsel sollten Koffer, Taschen, Kissen und Kleidung separiert und gründlich gereinigt werden.

 

 

Läuse, Flöhe, Würmer, Zecken, Milben und Mücken

Parasiten sind kleine Biester, die sich Tiere und Menschen als Wirtsorganismen für ihre Entwicklung suchen. Je mehr Energie sie verfügbar haben, umso erfolgreicher läuft die Fortpflanzung. Die Nissen und Finnen - als Nachkommen - sind ohne Mikroskop kaum sichtbar. Nur im ausgewachsenen Zustand werden die Parasiten auch mit bloßem Auge erkennbar und haben dann bereits Informationen im Blut ihrer Wirte hinterlassen. In manchen Fällen leider auch mit gravierenden Folgen. Borrelien, die Bakterien der Zecke oder das FSME-Virus, das von kleinen Nagern an die Zecke und von dort auf einen neuen Wirt übertragen werden kann, können schwere neurologische Symptome und auch Langzeitschäden verursachen. Gebiete mit einer hohen Infektionszahl werden hier dargestellt.

Ein Kopfläusebefall tritt besonders bei kleinen Kindern auf. Die winzigen Blutsauger werden von Kopf zu Kopf übertragen. Die Behandlung wird jedoch viel zu häufig mit aggressiven Mitteln durchgeführt, was für die Kinder Auswirkungen auf die Zellfunktion haben kann. Oftmals reicht das Auskämmen und die Anwendung von Pflanzenwirkstoffen.

Viel häufiger anzutreffen ist die "Kleiderlaus", die sich in Stoffen, Polstern, Matratzen und in der gesamten Körperbehaarung wohl fühlt. Besonders auf Reisen und durch importierte und kontaminierte Kleidung kann sich die "Kleiderlaus" ausbreiten und zu kleinen Stichwunden sowie bakteriellen Infektionen führen.

Flöhe finden sich auf vielen Tieren in der freien Natur. Manche Flöhe bleiben in ihren "Nestern" und attackieren vorwiegend nachts ihre Wirtsorganismen. Andere sind ständige Begleiter ihrer Wirte und nutzen die Gelegenheit, um von einem Wirtsorganismus zum anderen zu springen und können so Krankheitserreger übertragen. Der unmittelbare Kontakt zu Wildtieren kann auch für  Haustiere zum Risiko werden. Eine Fellkontrolle sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen, auch um Flohbisse am Menschen zu verhindern.

Milben gehören zur Gattung der Spinnentiere. Einige davon sind durchaus nützlich. Die "rote Samtmilbe" sorgt beispielsweise für ein ökologisches Gleichgewicht, indem sie sich von Eiern und Larven anderer Insekten auf Steinen und Mauern ernährt und damit deren Population auf natürliche Weise regelt. Auch die "Raubmilbe" im Weinbau sorgt dafür, dass Schädlinge sich nicht ungehindert vermehren können. Andere dagegen, wie die Varroamilbe (Bienenmilbe) zerstört parasitär ganze Bienenvölker.

Etwa 8 Millionen Menschen in Deutschland reagieren allergisch auf Hausstaubmilben. Diese Milbenart lebt von Hautschüppchen und fühlt sich am wohlsten in einem feucht-warmen Klima, vorzugsweise nahe am Wirt. Kissen, Decken, Matratzen sind bevorzugte Lebensräume. Aber auch alte Bücher, deren Cellulosegehalt im Papier für diese Milbenart sehr nahrhaft ist. Der Kot dieser Milbe sowie die abgestorbenen Milben und deren Chitingerüst lösen die allergischen Reaktionen aus. Unbehandelt kann sich eine Asthmaerkrankung daraus entwickeln. Im Hochgebirge fühlen sich Hausstaubmilben aufgrund der klimatischen Bedingungen weniger wohl. Zur Verbesserung der Lebensqualität von Hausstauballergikern wird daher oftmals zu einer Hochgebirgskur geraten. In den eigenen vier Wänden können Hausstaubmilben durch den Einsatz von HEPA-Filtern zwar nicht verhindert, die Luftqualität kann jedoch wesentlich verbessert und die Atmung erleichtert werden.

Auch Bettwanzen sind gefürchtete Parasiten, die sich gerne in der Nähe von Menschen und Tieren aufhalten. Die ursprünglich aus Asien stammenden und vermutlich durch Fledermäuse verbreiteten Winzlinge sind inzwischen weltweit zu finden. Ähnlich wie Mücken verursachen sie kleine und juckende Entzündungen auf der Haut, die anderen Bakterien als Eintrittspforte dienen. Das Kratzen der Haut sollte vermieden werden. Nicht selten reisen Bettwanzen mit ihren Wirten mit und landen in Koffern und Rucksäcken. Bei einem Bettwanzenbefall kommen häufig Pyrethroide (in einigen Ländern auch weiterhin DDT), die zusätzlich akute Beschwerden bis hin zu langfristigen Schäden verursachen können.

 

 

 

Pilze und Parasiten

Körperhygiene sollte selbstverständlich sein. Die Haut ist unser größtes Organ, dass sich immer wieder erneuert. Alte Hautschüppchen lösen sich und werden mit Talk und Schweiß zu einer Schicht, die kurzzeitig schützen, bei fehlender Hautpflege den Zellzustand jedoch belasten und das Wachstum von Pilzen sowie die Einnistung von Parasiten begünstigen kann.

Das Leben mit Tieren bringt viele Vorteile. Es trainiert das Immunsystem und kann zur seelischen Ausgeglichenheit beitragen. Sofern keine allergische Reaktion auf Tierhaare oder deren natürliche Bakterienkulturen besteht, ist gegen einen engen Kontakt sicher nichts einzuwenden. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn das Tier unangenehme Begleiter mit sich trägt, die leider - auch in Abhängigkeit vom tierischen Immunsystem - nicht immer auszuschließen sind. Tiere kommen mit vielen Organismen in Berührung, streifen durch die Landschaft, fressen manchmal Unappetitliches und können sich alleine weder waschen noch direkt mitteilen, was sie gerade quält. Hygiene ist deshalb das A und O. Die Tierpflege, regelmäßige Gesundheitskontrollen und die Reinigung von Futternapf und Lagerplätzen gehören dazu. Und bitte getrennt von der eigenen Wäsche und dem eigenen Geschirr.

Auch Nahrungsmittel können Pilze und Parasiten mit und in sich tragen. Verschimmelte Lebensmittel zu essen, sollte vermieden werden. Rohes Fleisch, roher Fisch, Rohmilchprodukte, aber auch Obst und Gemüse können mit Parasiten kontaminiert sein. Die Frische sowie die Hygiene bei der Verarbeitung spielen eine wesentliche Rolle bei der Vermeidung von Infektionen. Je nach eigener Konstitution sollten Rohprodukte vermieden und auf Frische und Hygiene geachtet werden.

Candidosen und Mykosen - gefürchteter Mitbewohner: der Candida Pilz.  Der Hefepilz liebt Kohlenhydrate und breitet sich gerne dort aus, wo die besten Zuckerverbindungen zu finden sind - im Darmtrakt, auf Schleimhäuten oder der Hautoberfläche. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem und Diabetiker:innen bekommen die Auswirkungen einer Candidose oder Mykose häufiger zu spüren. Candida auris befällt vorwiegend das Ohr und hat bereits Resistenzen gegen Antimykotika entwickelt. Candida krusei aufgrund seiner Verbreitung und Verwendung in der Lebensmittelindustrie leider ebenfalls. Die Form tropicalis finden sich in Kot, Erde, Garnelen, Kefir, Boden, Wasser, Wein, Fischen, Kakao, Früchten und Beeren, Konfitüre und Joghurt. Candida parapsilosis ist auch aus nicht menschlichen Quellen wie Haustieren, Insekten und Erdboden isoliert worden. Quelle: wikipedia

Dermatophyten - auch sie ernähren sich von Kohlehydraten sowie Keratin und mögen ein feucht-warmes Klima. Dermatophyten sind Fadenpilze und Erreger von Fuß- und Nagelpilzen sowie Pilzen an der Haarwurzel und finden sich bei Haus- und Nutztieren sehr häufig. Inzwischen gibt es unterschiedliche Arten, die weltweit verbreitet sind.

Häufig kommen aggressive Chemikalien zum Einsatz, um eine Ausbreitung der unerwünschten Kleinst- und Mikroorganismen zu verhindern. Die Verordnung von Antibiotika (bei Bakterien) oder der Einsatz von Anthelminthika (Wurmmittel), Insektizide und Akarizide (bei Milben und Zecken) sind die Mittel der Wahl. Die Belastung für den Gesamtorganismus ist jedoch bei deren Einsatz erheblich. Zusätzlich entwickeln sich immer häufiger Resistenzen. Sich selbst und auch die Haustiere vor einem Befall zu schützen gelingt leider nicht immer. Hygiene, Trinkwasserschutz und Abwasserreinigung sind wichtige vorbeugende Maßnahmen. Und ein starkes Immunsystem kann viele Infektionen sehr viel besser überstehen. Die Prävention ist daher immer eine lohnende Investition. (cellgetic)

Stress

Stressfaktoren haben ebenfalls einen wesentlichen Einfluss auf die Immunfunktion. Zellstress entsteht durch eine Überlastung. Eine gesunde Zellfunktion benötigt in Phasen extremer Belastung Schutz und Unterstützung. Entzündungsreaktionen und Umweltgifte fordern die Regulationsfähigkeit ebenso heraus, wie emotionale Faktoren. Kommen mehrere Ereignisse zusammen, zeigen sich unterschiedliche Symptome. Präventive Maßnahmen, die das Immunsystem ganzheitlich stärken, erleichtern die Kompensation.

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