Gewichtsoptimierung
Die genetische Veranlagung, das persönliche Umfeld und vor allem die Ernährungsgewohnheiten und der Nährwert der zugeführten Lebensmittel haben Einfluss auf das Gewicht, die Gesundheit und das eigene Wohlgefühl. Die Ernährung ist eine tägliche Herausforderung mit großer Bedeutung für viele Organfunktionen, für das Immunsystem und die gesamte Leistungsfähigkeit. Ernährungsfehler und auch Essstörungen können eine Weile vom Körper kompensiert werden, ein längerfristiges Zuviel oder Zuwenig kann jedoch zu spürbaren Veränderungen führen.
Der Body-Mass-Index (BMI) liefert eine Orientierung zur Beurteilung des Körpergewichts. Durch Teilung des Körpergewichtes (in kg) durch das Quadrat der Körpergröße (m²) wird der BMI errechnet. Erwachsene mit einem BMI über 25 gelten als tendenziell übergewichtig, ab einem Wert von über 30 als stark übergewichtig. Ein Wert von unter 18,5 gilt als untergewichtig - unabhängig von Geschlecht und Alter.
Nach der aktuellen Gesundheitsberichterstattung des Bundes haben Familienstand und Alter einen sehr großen Einfluss auf den Body-Mass-Index.
Singles lagen durchschnittlich bei einem BMI 24,8. Davon 3,4% unter einem BMI 18,5. 56,9 % der Befragten waren normalgewichtig mit einem BMI zwischen 18,5 und 25 und 28,3 % hatten leichtes Übergewicht. Bei 11,4 % der Singles lag der BMI bei über 30 kg/m².
In Partnerschaften wurde ein durchschnittlicher BMI von 26 festgestellt, nur 1,4 % lagen unter einem BMI von 18,5 und es war eine Verschiebung zum BMI über 30 mit 17,8 % zu sehen. Quelle: destatis.de